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Berlin: Koalitionsvertrag Rot-Rot-Grün


Die neue Berliner Regierungskoalition aus SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen hat den Koalitionsvertrag veröffentlicht. Ab Seite 138 sind Ausführungen zur inneren Sicherheit, Polizei und Bürgerrechten enthalten. Die Vereinbarung ist hier einsehbar.

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Die Demos der Corona-Leugner - ein Gastbeitrag

Demonstrationsgeschehen (Symbolbild) Zu den Reaktionen auf Polizeieinsätze bei Querdenken-Demos Am vergangenen Samstag war es mal wieder soweit: Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen Tausende Menschen nach Leipzig, um dort im Rahmen der Querdenken-Demo gegen die behördlichen Corona-Auflagen zu demonstrieren. Wie schon in Berlin am 01. und am 29. August war es ein Mix aus Verschwörungstheoretikern, Esoteriker*innen, Rechtsextremen und, ja, auch „Normalos“. Am Wochenende erlangte die Demo verglichen mit den Berliner Aufzügen wenig Aufmerksamkeit. Zum einen gibt es in Leipzig keine Parlamentstreppen, auf denen minutenlang seelenruhig Reichskriegsflaggen geschwenkt werden können, zum anderen wurde zeitgleich zur Leipziger Demo bekannt gegeben, dass Joe Biden im Januar 2021 US-Präsident wird. So reichte es im kurzen Beitrag der Tagesschau am Samstag nur für ein Bild von brennenden Barrikaden aus Connewitz. Zwei Tage später kann man in der Leipziger Volkszeitung nachlesen, was die Zuschauer*in...

Ein LKA-Mitarbeiter bei PEGIDA und der Vorwurf einer #Pegizei

Für das Onlineportal watson.de gab unser 1. Vorsitzender Oliver von Dobrowolski ein Interview zu den jüngsten Ereignissen in Sachsen: Bei einer PEGIDA-Versammlung in Dresden kam es mutmaßlich zu einer Einschränkung der Pressearbeit eines ZDF-Teams von "Frontal 21". Wie sich später herausstellte, ist die Person, die durch ihr Verhalten für diese Zuspitzung gesorgt hatte, Mitarbeiter des LKA Sachsen. Oliver bezieht Stellung zur möglichen Instrumentalisierung der Polizei durch rechte Populisten, zur Wohlverhaltenspflicht von Polizeiangehörigen, zu Fehlerkultur und zum Vertrauen in die Polizei. Das Interview kann hier nachgelesen werden.

Gedanken zu... Häuslicher Gewalt in Pandemiezeiten

Herr K. hatte in seinem Leben immer wieder psychische Probleme. Diese verstärkten sich massiv während der Corona-Pandemie. Sein Arzt verschrieb ihm ein Medikament gegen Angststörungen. In der Hoffnung auf eine noch bessere Wirkung nahm Herr K. mehr von dem Medikament ein als verordnet. Die Überdosis führte jedoch zu Wahnvorstellungen – Herr K. erkannte die Menschen in seinem Umfeld nicht mehr und fühlte sich bedroht. Er nahm sich ein langes Messer aus der Küchenschublade und drohte „alle umzubringen“. Dann machte er Anstalten, aus dem Fenster seiner Wohnung zu springen. Aus dem 4. Stock. Seine Lebensgefährtin erzählte der Polizei später, Herr K. sei eigentlich ein friedfertiger und freundlicher Mensch. „So haben wir ihn noch nie gesehen“, hieß es auch von den Nachbarn. Die Pandemielage schlägt sich auf die Psyche vieler Menschen nieder. Die Reduzierung der sozialen Kontakte und der erschwerte Zugang zu Hilfsangeboten können Lebenskrisen mitverursachen oder vorhandene psychosoziale Prob...